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Wohnen im Scheunenviertel, Berlin
Historisches Teilgebiet von Mitte, Teil des alten jüdischen Viertels. Künstler, Galerien, Autorenrestaurants. Voller Höfe und bohemian-chicer Atmosphäre.
Das Scheunenviertel ist ein Teilgebiet von Mitte direkt neben der Spandauer Vorstadt. Historischer Name — hier standen die Scheunen und Lagerhäuser außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer. Im 19. Jahrhundert wurde es zum Zentrum der armen jüdischen Gemeinde, in den 90er-Jahren zum Knotenpunkt der alternativen Kunstszene, heute ist es ein schickes Viertel mit Galerien, Boutiquen und Autorenrestaurants.
Wer hier wohnt
Kreative Expats mit guten Gehältern, Galeristen, Designer, einige alteingesessene jüdische Bewohner. Wenige Menschen aus einfachen Verhältnissen. Sehr viel Tourismus.
Wie es tagsüber ist
Schmale Straßen, historische Gebäude. Sophienstraße, Tucholskystraße, Auguststraße bündeln Galerien. Zahlreiche Höfe (Innenhöfe) mit Boutiquen, Restaurants, Designshops.
Wie es abends ist
Cocktailbars, Restaurants, die spät offen sind, einige kleine Clubs. Elegante Abende, nicht laut.
Sich bewegen
S-Bahn Hackescher Markt oder Oranienburger Straße. U-Bahn Weinmeisterstraße (U8), Oranienburger Tor (U6). Alles zu Fuß erreichbar.
Wann NICHT wählen
Preise mit zu den höchsten Berlins. Enges Kiezleben ist schwierig (sehr hohe internationale Fluktuation).
Das Scheunenviertel ist die richtige Wahl für alle, die im künstlerischen Herzen von Mitte leben wollen und ein hohes Budget haben.