Blick auf Zehlendorf, Berlin

Wohnen in Zehlendorf, Berlin

Der grüne Wohn-Südwesten Berlins. Jugendstilvillen, baumbestandene Alleen, Seen in Radentfernung. Eine der grünsten und wohlhabendsten Gegenden der Stadt.

Geschichte und Identität

Zehlendorf entstand als mittelalterliches Dorf von Fischern und Bauern und war jahrhundertelang ein kleiner landwirtschaftlicher Ort südwestlich Berlins. Zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, mit dem Bau der Bahnlinie zur Hauptstadt, begann die Berliner Bourgeoisie hier Villen und Gärten zu bauen, um der Stadt zu entkommen. 1920 wurde das Viertel in Berlin eingegliedert. Nach dem Krieg fiel Zehlendorf in die amerikanische Besatzungszone und blieb im Kalten Krieg einer der "westlichsten" Bezirke — Sitz der Freien Universität Berlin (FU) in Dahlem, US-Militärkasernen, wohlhabende Bevölkerung. Heute ist es Teil des Bezirks Steglitz-Zehlendorf.

Was dich erwartet

Jugendstil- und rationalistische Villen, Einfamilienhäuser mit Garten, einige elegante Wohnhäuser. Breite baumbestandene Straßen, gepflegte Gehwege. Die Dichte ist gering. Die Bewohnerschaft ist überwiegend wohlhabende Deutsche: Familien, Akademiker, Berufstätige, Senioren. Wenig Expats, hohe Preise. Ruhiges Leben mit einem kleinen lebhaften Zentrum rund um die Mexikoplatz und Schloßstraße / Teltower Damm. Sicherheit und Ordnung stehen an erster Stelle. Fast eine amerikanische Vorortatmosphäre.

Verkehr

S-Bahn S1 (Zehlendorf, Sundgauer Straße, Mexikoplatz), S7 (Wannsee, Nikolassee). U-Bahn U3 (Onkel Toms Hütte, Krumme Lanke). Busse M48, X11, 101, 118. Mitte in 30-35 Minuten mit der S-Bahn. Hervorragend zum Radfahren: Wege an den Seen, ebenes Gelände. Auto nützlich für entlegenere Häuser.

Was du im Viertel machen kannst

Schlachtensee und Krumme Lanke, zwei Seen in Radentfernung, wo Berliner zum Baden fahren (FKK in einigen Bereichen). Wannsee am Rand: Berlins berühmtester Badesee, mit dem Strandbad Wannsee (Europas größter Seestrand). Pfaueninsel mit dem weißen neugotischen Schloss (UNESCO). Mexikoplatz, kleiner pittoresker Platz mit Cafés und Samstagsmarkt. Onkel Toms Hütte, modernistische Wohnsiedlung von Bruno Taut (1929). Alliierten-Museum. Düppeler Forst zum Joggen. Schloss Glienicke an der Grenze zu Potsdam.

Für wen es ideal ist

Wohlhabende Familien, die Platz, Grün, Sicherheit und gute Schulen suchen (FU nahe, internationale Schulen). Akademiker und Forschende der FU. Diplomaten, leitende Berufstätige. Senioren mit hoher Lebensqualität. Weniger geeignet für jene, die bezahlbare Preise, Nachtleben, junge internationale Atmosphäre suchen.

Finde ein Zimmer in Zehlendorf